Wanek: Sticheraria in spät- und postbyzantinischer Zeit

_978-3-7069-0749-1Nina-Maria Wanek:

Sticheraria in spät- und postbyzantinischer Zeit: Untersuchungen anhand der Stichera für August

2013, ISBN 978-3-7069-0749-1, 280 Seiten, geb.

€ [A] 38,00 / € [D] 37,00

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Im Zentrum des Buchs steht das sogenannte Sticherarion, neben dem Heirmologion das wichtigste Gesangsbuch der byzantinischen liturgischen Musik: Alleine aus der Zeit zwischen dem 10. und 15. Jahrhundert stammen mehrere hundert Sticheraria. Allerdings blieben aus den Jahrhunderten danach die Handschriften sowie die sticherarische Tradition weitgehend unberücksichtigt. Das Hauptaugenmerk des Buchs liegt daher im Unterschied zu vorangegangenen Studien erstmals auf den Gesängen aus der Zeit nach 1453, die in Bezug zu jenen der „klassischen“ byzantinischen Zeit gesetzt werden. Aus den insgesamt ca. 1400 Gesängen des Sticherarion wurden dafür die ca. 80 Stichera für August ausgewählt. In drei großen Themenblöcken – bestehend aus der Analyse der anonymen Stichera vor bzw. nach 1500, den Sticherarion-Bearbeitungen durch Chrysaphes ho Neos und Germanos Neon Patron, sowie dem umfangreichen Gebiet der sogenannten melismatischen Umarbeitungen der Stichera – zeigt das Buch anhand der Gesänge für August exemplarisch die Entwicklung der Stichera vom 11. bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert auf.

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