Mairbäurl u.a. (Hgg.): Kinderliterarische Mythen-Translation

_978-3-7069-0717-0Gunda Mairbäurl / Ingrid Tomkowiak / Ernst Seibert / Klaus Müller-Wille (Hgg.):
Kinderliterarische Mythen-Translation. Zur Konstruktion phantastischer Welten bei Tove Jansson, C.S. Lewis und J.R.R. Tolkien

[= Kinder- und Jugendliteraturforschung in Österreich. Veröffentlichungen d. Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung, hg. v. Ernst Seibert, Heidi Lexe u. Gunda Mairbäurl; 14]

2012, ISBN 978-3-7069-0717-0, 310 Seiten, Klappenbr.
€ [A] 40,00 / € [D] 38,90

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„»Kinderliterarische Mythen-Translation« bietet eine breit angelegte Themenpalette [… und] richtet sich an Spezialisten und Interessierte, die anhand eines überschaubaren Textkorpus Einblicke in die Komplexität und Vielseitigkeit nicht-realistischer Kinder- und Jugendliteratur gewinnen möchten.“ (Sonja Loidl, 1000 und 1 Buch, Mai 2014)

»Man kommt an diesemBand nicht nur nicht vorbei, sondern verweilt auch gerne, da er sowohl für einen Überblick als auch für tiefergehende Fragestellungen anspruchsvolle und eine dem Forschungsgegenstand in seiner großen Komplexität gründlich durchleuchtende Lektüre bietet.«
(Kinder- und Jugendliteraturforschung 2013/2014, S. 191f.)

Tove Janssons „Mumin“-Bücher (ab 1945) sind als Wegbegleiter in der Entstehung eines neuen phantastischen Paradigmas in der Kinder- und Jugendliteratur zu sehen. „Die Chroniken von Narnia“ (ab 1950) von C.S. Lewis, der „Hobbit“ (1937) sowie „Der Herr der Ringe“ (ab 1954) von J.R.R. Tolkien entstanden etwa gleichzeitig. Die phantastische Literatur – insbesondere die Fantasy mit ihrer Fülle von Motiventlehnungen und ihrem enormen Figurenreichtum – hat seitdem eine souveräne Position im allgemeinen literarischen Geschehen errungen. Damit hat auch die Kinder- und Jugendliteratur eine größere Aufmerksamkeit erlangt. Der vorliegende Band setzt sich mit der Konzeption von Mumintal, Mittelerde, und Narnia auseinander, zeigt auf, inwiefern es sich dabei um kinderliterarische Mythen-Translationen handelt, und befasst sich mit der Subversivität vermeintlicher Idylle.

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