Storz, Dorothee: Fokale Musiktherapie

Storz, Dorothee: Fokale Musiktherapie. Entwicklung eines Modells Psychodynamisch Musiktherapeutischer Kurztherapie (= Wiener Beiträge zur Musiktherapie, hg. von Elena Fitzthum, Dorothea Oberegelsbacher und Dorothee Storz, Bd. 4). ISBN 978-3-7069-0189-5. Broschiert, 2003, 193 Seiten. €-A 28,80; €-D 28,00

Es ist heutzutage selbstverständlich, dass sich musiktherapeutische Konzepte an psychotherapeutischen Verfahren orientieren. Das bedeutet, musiktherapeutisch relevante Faktoren werden von den Inhalten psychotherapeutischer Verfahren abgeleitet und auf der Grundlage deren Theorien erklärt und modifiziert. Die methodische Vorgangsweise in dieser Arbeit geht einen solchen Weg theoretischer Umformung. Ein solcher Vorgang der Umformung bedeutet Querverbindungen von Theorien zu schaffen, und zwar zwischen Theorien der jeweiligen psychotherapeutischen Schule und jenen der musiktherapeutischen Handlungsansätze und Wirkprinzipien. Nach dem einführenden ersten Kapitel „Zum Phänomen Zeit“ als maßgeblichem Faktor kurztherapeutischen Arbeitens werden zunächst grundlegende Therapiebausteine aus musiktherapeutisch-psychoanalytischer Sicht zusammengetragen; „Vom psychodynamischen Verständnis in der Musiktherapie“, insbesondere der Psychodynamik als theoreti-scher Grundlage handelt das zweite Kapitel, um sodann im dritten Kapitel „Die psycho-dynamische Kurztherapie. Ein Überblick“ die geschichtliche Entwicklung und die Vielfalt der psychodynamischen Kurztherapie-Konzepte nachvollziehbar zu machen. Ein Modell, nämlich „Die Psychodynamische Kurztherapie nach Hans H. Strupp und Jeffrey L. Binder“ wurde schließlich ausgewählt und im vierten Kapitel vorgestellt, um letztlich im fünften Kapitel mit der Bezeichnung „Fokale Musiktherapie. Ein Modell Psychodynamisch Musiktherapeutischer Kurztherapie“ mit den musiktherapeutischen Bausteinen verbunden zu werden. Aus methodischen Gründen wird auf das Prinzip der Wiederholung zurückgegriffen, da es gilt Querverbindungen zu schaffen, eine Notwendigkeit, die sich auch durch thematische Überschneidungen ergibt. Wird im Text die männliche Form gewählt, ist die weibliche stets mitgemeint und umgekehrt.

 

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